Partikelmasken

Partikelmasken sind filtrierende Halbmasken (FFP), die durch ein spezielles Vlies zuverlässig vor festen und flüssigen Aerosolen, Feinstaub, Rauch sowie Krankheitserregern schützen.

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Partikelmasken, fachsprachlich filtrierende Halbmasken oder FFP-Masken (Filtering Face Piece) genannt, sind eine Form der persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Sie bedecken Mund sowie Nase und schützen den Träger vor festen und flüssigen Aerosolen wie Staub, Rauch und Tröpfchen.

Funktionsweise und Aufbau
  • Filtermechanismus: Die Masken bestehen aus speziellem Filtermaterial (Vlies), das Partikel durch mechanische Filterung und oft zusätzlich durch elektrostatische Ladung bindet.
  • Abdichtung: Um wirksam zu sein, muss die Maske dicht am Gesicht abschließen, damit die Atemluft vollständig durch den Filter gesaugt wird.
  • Atemwiderstand: Das Atmen durch den Filter erfordert Kraft. Mit zunehmender Einsatzdauer setzen sich die Poren zu, was den Widerstand erhöh


Schutzstufen nach DIN EN 149
Die europäische Norm DIN EN 149 unterteilt Masken in drei Klassen basierend auf ihrer Filterleistung:
  • FFP1 - Filterleistung mind. 80% - Für ungiftige Stäube (z.B. beim Fegen, in der Lebensmittelindustrie pp.)
  • FFP2 - Filterleistung mind. 94 & - Für Gesundheitsschädliche Stäube, Rauch und Aerosole (z.B. beim Schleifen von Metall, Umgang mit Schimmel)
  • FFP3 - Filterleistung mind. 99 % - Hochgiftige Stoffe, radioaktive Partikel, Bakterien und Viren (z. B. beim Umgang mit Asbest oder Edelstahl Schweißrauch)


Wichtige Merkmale zur Identifikation
Achten Sie beim Kauf auf folgende Kennzeichnungen auf der Maske, um sicherzustellen, dass es sich um ein geprüftes Produkt handelt:
  • CE-Zeichen gefolgt von einer vierstelligen Nummer der Prüfstelle.
  • Angabe der Norm EN 149:2001+A1:2009.
  • Schutzstufe (z. B. FFP2).
  • Zusatzangaben: „R“ für wiederverwendbar (reusable) oder „NR“ für den einmaligen Gebrauch (non-reusable).

Anwendungshinweise
  • Dichtsitz: Ein Bart kann die Schutzwirkung massiv verringern, da Luft an den Rändern vorbeiströmen kann.
  • Ausatemventil: Masken mit Ventil erleichtern das Ausatmen und reduzieren Hitze unter der Maske, bieten jedoch keinen Fremdschutz, da die Atemluft ungefiltert entweicht.
  • Tragezeit: Aufgrund der Belastung der Lunge gibt es für den gewerblichen Bereich festgelegte Tragezeitbegrenzungen und Erholungsphasen.
Für eine sichere Anwendung sollten Sie die offizielle Gebrauchsanleitungen für FFP Masken des Herstellers beachten.