Atemschutz

Unsere Atemschutzprodukte bieten zertifizierten Schutz vor gesundheitsgefährdenden Partikeln, Gasen und Aerosolen in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen. Durch ergonomisches Design und hochwertige Filtersysteme gewährleisten sie maximale Sicherheit bei gleichzeitig hohem Tragekomfort.

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Atemschutzprodukte sind essenzielle Bestandteile der Persönlichen Schutzausrüstung PSA, die den Träger vor dem Einatmen gesundheitsgefährdender Stoffe wie Stäube, Gase oder Aerosole sowie vor Sauerstoffmangel schützen.

1. Einteilung der Atemschutzgeräte
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Hauptkategorien:

Filtergeräte: Sie reinigen die Umgebungsluft durch Filtermedien. Voraussetzung für ihren Einsatz ist ein ausreichender Sauerstoffgehalt (mind. 17 Vol.-%) in der Umgebungsluft.

Isoliergeräte: Diese machen den Träger völlig unabhängig von der Umgebungsluft (z. B. Pressluftatmer der Feuerwehr), indem sie Atemluft aus einer Flasche oder über eine Schlauchleitung zuführen.


2. Partikelfiltrierende Halbmasken (FFP-Klassen)
Diese Masken werden gemäß DIN EN 149 in drei Schutzstufen unterteilt:


  • FFP1 Filtert mind. 80 %; gegen ungiftige Partikel - Einsatz im Bauwesen, Lebensmittelindustrie (grober Staub)
  • FFP2 Filtert mind. 94 %; gegen gesundheitsschädliche Stoffe - Einsatz beim  Schleifen von Holz/Metall, Infektionsschutz.
  • FFP3 Filtert mind. 99,9 %; gegen giftige und krebserregende Stoffe - Einsatz beim Schweißen von Edelstahl, Asbest, Viren, radioaktive Stoff



3. Gas- und Kombinationsfilter
Für den Schutz gegen Gase und Dämpfe werden Wechselfilter (z. B. für Halb- oder Vollmasken) nach Farben und Buchstaben unterschieden:
  • Typ A (Braun): Organische Gase/Dämpfe (Siedepunkt > 65 °C), z. B. Lösungsmittel.
  • Typ B (Grau): Anorganische Gase, z. B. Chlor oder Blausäure.
  • Typ E (Gelb): Saure Gase wie Schwefeldioxid.
  • Typ K (Grün): Ammoniak und Derivate.

4. Wichtige Auswahlkriterien
Die Wahl des richtigen Produkts richtet sich nach der DGUV Regel 112-190 und erfordert die Kenntnis über:

  • Art des Schadstoffs: Partikel, Gase oder beides?
  • Konzentration: Wie stark ist die Belastung im Vergleich zum Grenzwert?
  • Tragezeit: Masken mit Ausatemventil verringern den Atemwiderstand und erhöhen den Komfort bei längeren Einsätzen.
  • Dichtigkeit: Ein Bart oder eine Brille können die Schutzwirkung massiv beeinträchtigen.


Für berufliche Tätigkeiten unter Atemschutz ist oft eine arbeitsmedizinische Voruntersuchung (z.B. G 26) gesetzlich vorgeschrieben.