Kopfschutz

Diese Persönliche Schutzausrüstung PSA  bewahrt den Kopf vor Stößen, schirmt Augen und Gesicht gegen Spritzer oder Partikel ab und dämpft schädlichen Lärm. Gleichzeitig filtert der integrierte Atemschutz gefährliche Stäube sowie Gase und sichert so die Gesundheit in anspruchsvollen Arbeitsumgebungen.

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 1. Kopfschutz: Der Schutz der Zentrale
Der Kopf ist besonders vulnerabel. Verletzungen führen hier oft zu bleibenden Schäden. 

Kategorien & Funktionen
  • Schutzhelme (Industriehelme): Schützen vor herabfallenden Gegenständen, Pendellasten oder dem Anstoßen an feststehende Objekte. Sie bestehen meist aus Polyethylen (PE) oder hochfestem ABS-Kunststoff.
  • Anstoßkappen: Sehen aus wie Baseballkappen mit Kunststoffschale. Sie schützen nur vor dem Anstoßen an harte Gegenstände, jedoch nicht vor herabfallenden Lasten.
  • Hochleistungs-Industriehelme: Bieten zusätzlichen Schutz gegen seitliche Stöße und sind oft hitzebeständig (z. B. für die Stahlindustrie).
Wichtige Merkmale
  • Haltbarkeit: Helme aus Thermoplast halten ca. 4–5 Jahre, duroplastische Helme bis zu 8–10 Jahre. UV-Strahlung macht das Material spröde.
  • Innenausstattung: Eine 4- oder 6-Punkt-Gurtband-Aufhängung dämpft den Schlag ab, indem sie die Energie verteilt.



2. Gehörschutz: Prävention vor dem unsichtbaren Schaden
Lärmschwerhörigkeit ist irreversibel. Da der Gehörsinn Schmerzen erst bei sehr hohen Pegeln meldet, wird die Gefahr oft unterschätzt. 

Arten des Schutzes
  • Gehörschutzstöpsel: Ideal für warme Umgebungen oder bei dauerhafter Lärmbelastung. Es gibt Einweg-Modelle aus Schaumstoff oder wiederverwendbare Lamellenstöpsel.
  • Kapselgehörschutz: Bekannt als „Micky Maus“. Er ist leicht auf- und abzusetzen und eignet sich hervorragend für kurzzeitigen, wiederkehrenden Lärm.
  • Otoplastiken: Individuell angepasste Ohrpassstücke. Sie bieten höchsten Tragekomfort und oft spezielle Filter, die Sprache durchlassen, aber Lärm blockieren.


3. Gesichtsschutz: Barriere gegen Partikel und Strahlung
Gesichtsschutz dient der Abwehr von mechanischen, chemischen oder thermischen Gefahren für das gesamte Gesicht und die Augen. 

Gängige Systeme
  • Schutzbrillen (Bügel- oder Korbbrillen): Schützen primär die Augen vor Staub, Spänen oder Spritzern.
  • Gesichtsschutzschirme (Visiere): Bieten Schutz für das gesamte Gesicht. Unverzichtbar beim Schleifen, im Umgang mit flüssigen Chemikalien oder bei Lichtbögen (Elektrotechnik).
  • Schweißerschutz: Spezielle Visiere mit Automatik-Verdunkelung (ADF), die die Augen vor UV- und Infrarotstrahlung sowie Verblitzung schützen.


4. Atemschutz: Schutz der inneren Organe
Atemschutz ist technisch am komplexesten, da er gegen Gase, Dämpfe und Partikel wirken muss. 

Einteilung nach Wirkungsweise

Partikelfiltrierende Masken (FFP-Klassen):

  • FFP1: Gegen ungiftigen Staub.
  • FFP2: Gegen gesundheitsschädliche Stäube, Nebel und Rauch (z. B. Hartholz, Metallstaub).
  • FFP3: Höchster Schutz gegen giftige Stoffe, Viren und Bakterien.


Gasfiltermasken: Nutzen Aktivkohlefilter. Je nach Farbe des Filters schützen sie gegen unterschiedliche Stoffe (z. B. Braun (A) für organische Dämpfe, Grün (K) für Ammoniak).

Isoliergeräte: Werden eingesetzt, wenn der Sauerstoffgehalt in der Luft zu niedrig ist (< 17%) oder die Schadstoffkonzentration zu hoch. Sie sind unabhängig von der Umgebungsatmosphäre (z. B. Pressluftatmer der Feuerwehr).