Outdoor

Hochwertige Outdoorkleidung bietet durch atmungsaktive, wind- und wasserabweisende Materialien optimalen Schutz und maximalen Komfort bei jedem Wetter.

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Outdoorkleidung ist speziell für Aktivitäten unter freiem Himmel entwickelte Funktionsbekleidung, die den Körper vor Witterungseinflüssen wie Wind, Regen und Kälte schützt und gleichzeitig ein angenehmes Körperklima ermöglicht.

1. Das Zwiebelprinzip (Layering)
Die effektivste Art, Outdoorkleidung zu tragen, ist das Schichtenmodell. Jede Schicht übernimmt dabei eine spezifische Funktion:
  • Baselayer (Feuchtigkeitstransport): Die direkt auf der Haut getragene Schicht leitet Schweiß vom Körper weg, damit die Haut trocken bleibt. Beliebte Materialien sind Merinowolle (natürlich geruchshemmend) oder Synthetik (trocknet extrem schnell).
  • Midlayer (Isolation): Diese Zwischenschicht speichert die Körperwärme. Typisch sind Fleecejacken, Daunenjacken oder Modelle mit Kunstfaserfüllung.
  • Outer Shell (Wetterschutz): Die äußerste Schicht schützt vor Wind und Nässe. Man unterscheidet hier vor allem:  
  • Hardshell: Absolut wasser- und winddicht durch Membranen wie Gore-Tex, ideal bei starkem Regen.
  • Softshell: Windabweisend, elastisch und hoch atmungsaktiv, aber meist nur wasserabweisend statt wasserdicht.


2. Zentrale Materialeigenschaften
Moderne Funktionskleidung zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

Atmungsaktivität: Wasserdampf (Schweiß) kann von innen nach außen entweichen, während flüssiges Wasser von außen abgehalten wird.

Wasserdichtigkeit: Gemessen in der „Wassersäule“ – je höher der Wert, desto länger hält das Material dicht.

Robustheit: Materialien wie Cordura oder verstärkte Nylon-Gewebe machen die Kleidung abriebfest gegen Felsen oder Rucksackgurte.

Geringes Gewicht: Speziell bei Trekkingtouren zählt jedes Gramm, weshalb Materialien oft auf ein minimales Packmaß optimiert sind.


3. Einsatzbereiche
Die Wahl der richtigen Kleidung hängt stark von der Aktivität ab:

Wandern & Trekking: Fokus auf Flexibilität und schnelles Trocknen.

Hochtouren & Klettern: Fokus auf Bewegungsfreiheit und extreme Abriebfestigkeit.

Winter- & Bergsport: Fokus auf starke Wärmeisolation und Schutz vor Schnee.