Forstkleidung

Professionelle Forstbekleidung vereint zertifizierten Schnittschutz mit maximaler Bewegungsfreiheit, um auch unter extremen Bedingungen im Wald höchste Sicherheit zu garantieren. Dank robuster, atmungsaktiver Materialien bietet sie zuverlässigen Schutz vor Witterung und mechanischen Belastungen bei gleichzeitig optimalem Tragekomfort.

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Forstkleidung, oft als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) bezeichnet, ist speziell für die extremen Anforderungen der Waldarbeit konzipiert. Sie schützt vor mechanischen Verletzungen durch Motorsägen, widrigen Wetterbedingungen und sorgt für Sichtbarkeit im Gelände.

Zentrale Bestandteile der Schutzausrüstung
  • Schnittschutzhose: Das wichtigste Element. Sie enthält mehrere Lagen loser Spezialfasern, die beim Kontakt mit einer laufenden Kettensäge sofort das Kettenrad blockieren.
  • Forstschutzhelm: Ein Kombinationssystem bestehend aus einer stabilen Helmschale gegen herabfallende Äste, einem Klappvisier (Gesichtsschutz) und integriertem Gehörschutz.
  • Forst-Sicherheitsstiefel: Diese verfügen über eine Stahlkappe, eine rutschfeste Profilsohle für unwegsames Gelände und oft einen integrierten Schnittschutz im Schaft- und Zungenbereich.
  • Waldarbeitsjacke: Meist in Signalfarben (Neonorange/-gelb) gehalten, um die Sichtbarkeit zu erhöhen. Sie ist robust, atmungsaktiv und oft wasserabweisend.
  • Arbeitshandschuhe: Schützen vor Schnitten, Splittern und sorgen für einen sicheren Griff an der Maschine.

Schnittschutzklassen und Normen
Die Schutzwirkung wird in Klassen unterteilt, die definieren, bis zu welcher Kettengeschwindigkeit das Material standhält:
  • Klasse 0: bis 16 m/s
  • Klasse 1: bis 20 m/s (Standard für die meisten Forstarbeiten)
  • Klasse 2: bis 24 m/s
  • Klasse 3: bis 28 m/s
Die aktuelle europäische Norm für Schnittschutzkleidung ist die EN ISO 11393 (früher EN 381).

Materialien und Funktionalität
Moderne Forstkleidung nutzt Hightech-Materialien. Da die Arbeit körperlich sehr anstrengend ist, wird auf eine hohe Atmungsaktivität und Belüftungsöffnungen (z. B. am Rücken oder an den Oberschenkeln) geachtet.