Schuhe S1 + S1P

Sicherheitsschuhe der Klassen S1 und S1P bieten mit ihrer Zehenschutzkappe, dem geschlossenen Fersenbereich und antistatischen Eigenschaften den idealen Schutz für trockene Arbeitsbereiche. Während S1P-Modelle durch eine zusätzliche durchtrittsichere Sohle vor Verletzungen durch Nägel oder Splitter schützen.

 

 

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Sicherheitsschuhe werden nach der Norm DIN EN 20345 klassifiziert. Die Kategorien S1 und S1P bilden dabei die Basis für Arbeiten in trockenen Innenbereichen. 

Sicherheitsklasse S1: Der Standard für den Innenbereich 
Schuhe der Klasse S1 sind für Umgebungen ohne Feuchtigkeitseinwirkung und ohne Gefahr durch scharfe Gegenstände am Boden konzipiert. 
  • Zehenschutzkappe: Schützt vor mechanischen Einwirkungen bis 200 Joule (z. B. herabfallende Gegenstände oder Quetschungen).
  • Antistatik (A): Verhindert elektrische Aufladung und schützt vor Stromschlägen sowie Funkenbildung.
  • Energieaufnahme im Fersenbereich (E): Ein geschlossener Fersenbereich mit Dämpfung entlastet die Gelenke bei langem Gehen oder Stehen.
  • Kraftstoffbeständigkeit (FO): Die Laufsohle ist resistent gegen Kohlenwasserstoffe wie Benzin oder Öl.


Sicherheitsklasse S1P: Zusätzlicher Schutz von unten 
Der Buchstabe „P“ steht für Perforation. Ein S1P-Schuh besitzt exakt dieselben Eigenschaften wie ein S1-Schuh, ergänzt diese jedoch um ein entscheidendes Sicherheitsmerkmal: 

Durchtritthemmung (P): Eine Zwischensohle aus Stahl oder Textil (z. B. Kevlar) verhindert, dass spitze Gegenstände wie Nägel, Späne oder Glasscherben die Sohle durchdringen und den Fuß verletzen.


Wichtig: Weder S1 noch S1P bieten einen nennenswerten Schutz gegen Nässe (keine Wasserlasche/Membran). Für feuchte Umgebungen sollten Sie die Klassen S2 oder S3 wählen.