Schweißer

Schutz von Kopf bis Fuß: Hochwertige Schweißermasken und hitzebeständige Kleidung bewahren Sie zuverlässig vor gefährlicher Strahlung und Funkenflug.

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Die Schutzkleidung für Schweißer ist eine spezialisierte Persönliche Schutzausrüstung (PSA), die primär nach der Norm EN ISO 11611 zertifiziert sein muss. Sie schützt vor Hitze, Funkenflug, UV-Strahlung und flüssigen Metallspritzern. 

1. Kernkomponenten der Kleidung
  • Schweißerschutzanzug (Jacke & Hose): Besteht meist aus flammhemmend behandelter Baumwolle oder innovativen Fasermischungen. Wichtig ist ein Design ohne offene Taschen oder Falten, in denen sich Funken verfangen könnten.


Schutzstufen nach EN ISO 11611:

  • Klasse 1: Für weniger gefährliche Verfahren (z. B. TIG, MIG) mit geringem Spritzeraufkommen.
  • Klasse 2: Für stark spritzende Verfahren (z. B. MMA, MAG) und Arbeiten in engen Räumen.

2. Ergänzende Schutzausrüstung
  • Schweißmaske/-helm: Schützt Augen und Gesicht vor IR- und UV-Strahlung sowie vor Schweißrauch. Moderne Automatikhelme dunkeln bei Lichtbogenzündung selbstständig ab.
  • Schweißhandschuhe: Bestehen in der Regel aus hitzebeständigem Leder (meist Spaltleder) mit langen Stulpen, um die Handgelenke zu schützen.
  • Lederschürze: Bietet bei intensivem Funkenflug zusätzlichen Schutz für den Rumpf und verlängert die Lebensdauer der darunterliegenden Kleidung.
  • Sicherheitsschuhe: Müssen hitzebeständige Sohlen haben und meist der Klasse S3 entsprechen. Spezielle Schweißerschuhe verzichten auf Schnürsenkel (Gefahr durch Funken) oder nutzen Lederlaschen zur Abdeckung.

3. Materialanforderungen
  • Hitzebeständigkeit: Das Material darf bei Kontakt mit Flammen nicht schmelzen oder weiterbrennen.
  • Isolierung: Schützt vor kurzzeitigem elektrischem Kontakt (bis ca. 100V DC).
  • Frei von Metallteilen: Außenliegende Metallteile (Reißverschlüsse, Knöpfe) müssen verdeckt sein, um Stromleitung oder extreme Hitzeaufnahme zu verhindern.