Gastro
Professionelle Gastro-Bekleidung vereint strapazierfähige, pflegeleichte Materialien mit einem stilvollen Design, das Teamgeist und Markenidentität perfekt nach außen trägt.
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Berufskleidung in der Gastronomie muss einen schwierigen Spagat meistern: Sie muss gleichzeitig Hygienestandards erfüllen, funktional für körperliche Arbeit sein und das Image des Betriebes repräsentieren. Eine Trennung von Straßen- und Arbeitskleidung ist dabei Pflicht.
Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Anforderungen und Bestandteile:
1. Die Küche: Funktionalität & Hygiene
In der Küche stehen Schutz vor Hitze, Fettspritzern und höchste Sauberkeit im Vordergrund.
- Kochjacke: Klassischerweise aus robustem Baumwollmischgewebe, das atmungsaktiv und kochfest (waschbar bis 95 °C) ist. Zweireihige Knöpfe ermöglichen das schnelle Wenden der Jacke, um Flecken zu verbergen, oder ein rasches Ausziehen bei Unfällen.
- Kochhose: Meist weit geschnitten für Bewegungsfreiheit, oft mit elastischem Bund. Traditionelle Muster wie "Pepita" (kleine Karos) kaschieren kleinere Flecken optisch.
- Schutz & Hygiene: Eine Vorbinder-Schürze bietet eine zusätzliche Schutzschicht. Eine Kopfbedeckung (Kochmütze, Schiffchen oder Bandana) ist essenziell, um zu verhindern, dass Haare in die Speisen gelangen.
- Sicherheitsschuhe: Diese müssen rutschhemmend (SRC-Zertifizierung) sein und verfügen idealerweise über eine Zehenschutzkappe.
2. Der Service: Image & Tragekomfort
Im Servicebereich ist die Kleidung die Visitenkarte des Hauses.
- Oberbekleidung: Je nach Konzept reicht die Spanne von klassischen Hemden/Blusen und Westen im Fine-Dining bis hin zu Polo-Shirts oder lässigen T-Shirts in Bistros.
- Schürzen: Latzschürzen oder Vorbinder schützen die Kleidung und verfügen oft über Taschen für Kellnerbörse, Stift und Notizblock.
- Materialien: Hier werden oft Stoffe mit Stretch-Anteil (Elasthan) gewählt, um maximale Bewegungsfreiheit bei langen Schichten zu garantieren. Knitterfreie Materialien (Easy-Care) erleichtern die Pflege.
3. Wichtige Qualitätsmerkmale
- HACCP-Konformität: In sensiblen Bereichen muss die Kleidung den HACCP Richtlinien entsprechen (z. B. keine Außentaschen oberhalb der Taille, verdeckte Druckknöpfe).
- Industriewäsche-Eignung: Da Gastro-Kleidung täglich gewaschen wird, muss sie form- und farbstabil bleiben.
- Nachhaltigkeit: Ein wachsender Trend ist der Einsatz von recycelten Materialien (z. B. Polyester aus Meeresplastik) oder Bio-Baumwolle.
