Energieversorger
Höchster Schutz für Hochspannung: Unsere zertifizierte PSA bewahrt Fachkräfte der Energieversorgung zuverlässig vor thermischen und elektrischen Risiken. Von Störlichtbogenschutz bis Höhensicherung – wir bieten maßgeschneiderte Sicherheitslösungen für maximale Performance in Kraftwerken und Netzen.
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In der Energieversorgung ist Schutzkleidung mehr als nur Arbeitskleidung; sie ist eine lebenswichtige Barriere gegen extreme physikalische Gefahren wie Störlichtbögen, Hitze und elektrischen Schlag. Da Mitarbeiter oft in exponierten Bereichen an Stromnetzen, Gasleitungen oder in der Fernwärme arbeiten, muss die PSA (Persönliche Schutzausrüstung) als Multi-Norm-Kleidung konzipiert sein.
1. Kernanforderungen & Wichtige Normen
Hochwertige Schutzkleidung für Energieversorger zeichnet sich durch die Kombination folgender Zertifizierungen aus:
- Störlichtbogenschutz EC 61482-2 - Schützt vor den thermischen Auswirkungen eines Lichtbogens. Unterschieden wird in Schutzklassen (APC 1 oder APC 2), wobei APC 2 einen höheren Schutz bietet.
- Hitze- und Flammschutz EN ISO 11612 - Verhindert das Entzünden und Schmelzen des Gewebes bei kurzzeitigem Kontakt mit Flammen oder Strahlungshitze.
- Elektrostatische Ableitfähigkeit EN 1149-5 - Essentiell in explosionsgefährdeten Bereichen (z. B. Gasstationen), um Funkenbildung durch Reibungselektrizität zu vermeiden.
- Warnschutz EN ISO 20471 - Garantiert die Sichtbarkeit bei Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum oder auf Baustellen durch fluoreszierende Farben und Reflexstreifen.
- Chemikalienschutz EN 13034 Typ 6 - Schützt vor gelegentlichen Spritzern flüssiger Chemikalien
2. Bestandteile der Ausrüstung
Eine vollständige PSA-Garnitur umfasst in der Regel:
- Bekleidung: Jacke und Bundhose oder Latzhose mit inhärentem Flammschutz (der Schutz ist fest in der Faser verankert und wäscht sich nicht aus).
- Kopf- und Gesichtsschutz: Ein isolierender Schutzhelm mit integriertem, störlichtbogengeprüftem Visier schützt Augen und Haut vor Verbrennungen.
- Hände: Isolierende Schutzhandschuhe nach DIN EN 60903 für Arbeiten unter Spannung (AuS), oft kombiniert mit Lederüberhandschuhen zum mechanischen Schutz.
- Füße: Sicherheitsschuhe mit Durchtrittschutz und antistatischen oder isolierenden Eigenschaften.
3. Konstruktive Details
- Metallfreie Verarbeitung: Reißverschlüsse und Knöpfe sind verdeckt oder aus nicht-leitenden Materialien, um Lichtbogenüberschläge zu verhindern.
- Patten an Taschen: Alle Außentaschen verfügen über Patten (Abdeckungen), damit keine brennbaren Stoffe oder Funken ins Innere gelangen können.
- Komfort: Stretch-Zonen und ergonomische Schnitte erhöhen die Akzeptanz bei den Mitarbeitern, was entscheidend für die tatsächliche Nutzung ist.
