Dachdecker

Schutzkleidung für Dachdecker ist eine Kombination aus robuster Traditionskleidung und technischer Persönlicher Schutzausrüstung (PSA), die extremen Wetterbedingungen und hohen Sicherheitsrisiken standhalten muss.

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Schutzkleidung für Dachdecker kombiniert traditionelle Handwerkswerte mit modernster Sicherheitstechnik, um Schutz vor Absturz, Witterung und Verletzungen zu bieten. 

1. Basiskleidung & Tradition
  • Zunftkleidung: Klassisch werden robuste Unfthosen (mit Schlag oder gerade) und Zunftwesten aus Cord- oder Doppelpilot-Gewebe getragen.
  • Witterungsschutz: Moderne Kollektionen nutzen Softshell- oder Gore-Tex-Materialien für Regen- und Kälteschutz sowie UV-Schutzkleidung für die Arbeit im Sommer.

2. Sicherheitsschuhe
Dachdecker benötigen in der Regel Schuhe der Sicherheitsklasse S3. Zentrale Merkmale sind: 
  • Rutschhemmende Sohle: Essenziell für den sicheren Stand auf geneigten Flächen.
  • Durchtrittsicherheit: Schutz vor Nägeln oder spitzen Gegenständen.
  • Zehenschutzkappe: Schutz vor herabfallenden Objekten.

3. PSA gegen Absturz (PSAgA)
Ab einer Absturzhöhe von 2,00 m ist eine PSAgA vorgeschrieben, wenn keine technischen Sicherungen (wie Gerüste) möglich sind: 
  • Auffanggurt: Das Kernstück, das den Körper bei einem Sturz sicher hält.
  • Verbindungsmittel: Inklusive Falldämpfer oder Höhensicherungsgeräten um die Aufprallenergie zu reduzieren.
  • Anschlagpunkte: Sichere Fixierung am Gebäude.

4. Ergänzender Kopf- & Handschutz
  • Schutzhelm: Oft mit Kinnriemen, um beim Bücken oder im Fall eines Sturzes nicht zu verrutschen.
  • Handschuhe: Schutz vor mechanischen Risiken (Schnittverletzungen) und Chemikalien beim Umgang mit Bitumen oder Lösungsmitteln.
Gemäß DGUV-Vorschriften muss die PSAgA mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen geprüft werden.